Werkzeugkonstruktion
Neben den Anforderungen an Produktoptik, Maße und Leistungsfähigkeit arbeiten wir eng mit unseren Kunden zusammen, um maximale Produktionsausbeute und höchste Qualitätskonstanz zu erreichen.
GMORS verfügt über umfassende Erfahrung in der Werkzeugkonstruktion. Neben der Erfüllung spezifischer Kundenanforderungen bieten wir vielseitige Lösungsansätze, die sowohl Produktions- als auch Werkzeugkosten nachhaltig senken. Für die Werkzeugfertigung im hauseigenen Formenbau setzt GMORS auf ultrapräzise, aus Europa und den USA importierte CNC-Diamantdrehmaschinen. Damit bieten wir fortschrittliche Bearbeitungskapazitäten mit extremer Maßgenauigkeit und herausragender Oberflächengüte.
Bei der Werkzeugkonstruktion berücksichtigt GMORS Bauteilabmessungen, Querschnittsprofile, Werkstoffauswahl, Lage der Trennebene sowie die Gesamtherstellkosten. Neben den Anforderungen an Produktoptik, Maße und Leistungsfähigkeit arbeiten wir eng mit unseren Kunden zusammen, um maximale Produktionsausbeute und höchste Qualitätskonstanz zu erreichen.
Die Werkzeugkonstruktion bei GMORS gliedert sich im Wesentlichen in drei Verfahren:
1. Formpressen (Compression Molding)
Das Formpressen eignet sich für die marktüblichen gummiformgepressten Artikel wie O-Ringe, Dichtscheiben, Nutringe, Flachdichtungen und ähnliche Produkte. Bei diesem Verfahren wird ein Kautschuk-Rohling (Preform) direkt in die Kavität eingelegt. Unter kontrollierter Einwirkung von Druck und Temperatur wird das viskose Elastomermaterial gleichmäßig in der Form verteilt und vollständig ausvulkanisiert.
2. Spritzgießen (Injection Molding)
Im Spritzguss hergestellte Gummiprodukte können verfahrensbedingt leichte Einfallstellen aufweisen. Typische Spritzgießartikel sind Abstreifer, Faltenbälge und vergleichbare Komponenten. Das Prinzip beruht auf dem Vorplastifizieren und Erwärmen der Gummimischung zur Erhöhung der Fließfähigkeit. Anschließend wird das Material unter hohem Druck in das geschlossene Werkzeug eingespritzt und formgebend vernetzt.
3. Spritzpressen (Transfer Molding)
Im Vergleich zum herkömmlichen Spritzgießen weisen spritzgepresste Elastomerbauteile deutlich unauffälligere Einfallstellen auf. Typische Anwendungsbereiche sind Gummi-Metall-Verbundteile, Kabeltüllen, Entenschnabelventile und ähnliche Präzisionsteile. Diese Werkzeugbauweise kombiniert Vorteile des Formpressens mit denen des Spritzgießens: Das Material wird zunächst in eine separate Transferkammer (Topf) eingelegt und anschließend über einen Pressstempel durch mehrere Angusskanäle präzise in die beheizte Kavität gepresst.
Vorteile des GMORS-Werkzeugbaus:
1. Hauseigenes Konstruktionsteam und firmeneigene Werkzeugfertigung.
2. Werkzeugstandzeit von mindestens 50.000 Zyklen.
3. Die von uns eingesetzten Formplatten – entscheidend für die Lebensdauer der Werkzeuge – übertreffen den gängigen Industriestandard.
4. Einsatz modernster, hochpräziser CNC-Bearbeitungszentren für den Werkzeugbau.
5. Kapazitäten zur Fertigung von Großwerkzeugen, um Kundenanforderungen hinsichtlich wirtschaftlicher Stückkosten und verkürzter Lieferzeiten optimal zu erfüllen.